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Foto: Jan-Philipp Burmann

Beraten

Empirisches Wissen ist für die
zivilgesellschaftliche Praxis und das
politische sowie wirtschaftliche Handeln von
großer Bedeutung. Gute wissenschaftliche Politik-
und Gesellschaftsberatung macht sich das zu eigen.

Dabei darf aber nicht übersehen werden, dass Empfehlungen, Strategievorschläge und das Aufzeigen von Handlungsoptionen nicht Teil der wissenschaftlichen Arbeit sind. 

"No ought from an is" ist einer der bis heute gültigen philosophischen Grundsätze, die auf den schottischen Philosophen David Hume zurückgehen. Aus dem Sein folgt kein Sollen, oder einfacher: Auch wenn die wissenschaftliche Erkenntnis über einen empirischen Sachverhalt noch so gut sein mag, lässt sich daraus niemals zwingend ableiten, was eine gute und richtige Handlungsoption ist.

Politik- und Gesellschaftsberatung – ebenso wie Empfehlungen an engagierte Unternehmen – sollte also immer auf Grundlage solider wissenschaftlicher Analysen erfolgen. Aber keine Empfehlungen und keine Strategien können je für sich in Anspruch nehmen, selbst wissenschaftlich begründet zu sein. 

In diesem aufgeklärten Sinn entwickelt ZiviZ für unterschiedliche Zielgruppen Empfehlungen, Impulse, neue Lösungsansätze und bringt diese in offene Diskussionen und Beratungsabläufe ein.

Denn auch Empfehlungen, die auf Grundlage wissenschaftlicher Forschung entwickelt wurden, müssen sich anschließend erst im demokratischen Prozess legitimieren. 

 

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