Blended Impact

Formen und Wirkung der Kombination von Analog und Digital im Bereich zivilgesellschaftlicher (Flüchtlings-) Integration

Digitale Ansätze bergen erhebliches Potenzial für eine Qualitätssteigerung des bürgerschaftlichen Engagements in Deutschland. Sichtbar wurde dies mit der vermehrten Zuwanderung ab 2015. 
Auf kommunaler Ebene ist jedoch die Wirkung des digitalen Engagements in Fragen der gesellschaftlichen Integration nur begrenzt erkennbar.

 

Ausgangslage

Um das Wirkungspotenzial von digitalen Ansätzen auszuschöpfen, müssen diese mit bestehenden analogen Angeboten und Strukturen verzahnt werden. Es ist jedoch nur einer Minderheit gelungen, sich durch intersektorale Partnerschaften in den bestehenden (analogen) Strukturen der Zivilgesellschaft oder der kommunalen Verwaltung einzubetten.

Weiterhin konzentrieren sich Innovationen bisher in jungen, zivilgesellschaftlichen Initiativen und Organisationen mit fortgeschrittenen IT-Kenntnissen. Gleichzeitig waren andere Akteursgruppen – Kommunen, Wohlfahrtsverbände und größere Hilfsorganisation, Unternehmen – beim Einsatz von digitalen Tools in ihrer Integrationsarbeit relativ zurückhaltend.

 

Ziele

Das Projekt ist explorativ angelegt und versucht, anhand von Fallstudien Hinweise auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit von lokalen Akteuren zu generieren und das Ineinandergreifen und gegenseitige Ergänzen von digitalen/Online- und analogen/Offline-Ansätzen auf kommunaler Ebene zu beschreiben.

Zentrale Fragen dabei sind:

  • Wie kommt das Digitale in die Zivilgesellschaft?
  • Welche Formen der Synergien und/oder Konflikte entstehen zwischen analogen und digitalen Praxen zivilgesellschaftlichen Handelns?
  • Wo und wie können digitale Innovationen zu einer Wirkungssteigerung von Engagement im Integrationsbereich führen?

 

Arbeitsweise

Das Projekt läuft bis Dezember 2018 und beinhaltet:

  • eine Feldphase in unterschiedlichen Kommunen,
  • eine Aufbereitung des Wissenstandes zum Zusammenwirken von digitalen und analogen Formaten im freiwilligen Engagement.

Begleitet wird das Projekt von einem Sounding-Board, in dem Vertreter wichtiger institutioneller Umwelten von lokalem zivilgesellschaftlichem Engagement involviert sind.
Die Projektergebnisse sollen:

  • wichtige Hinweise für die Praxis liefern, 
  • Berührungsängste abbauen,
  • Herausforderungen sowie Lösungswege für unterschiedliche Akteure aufzeigen.

Dieses Projekt erfolgt in Kooperation mit betterplace lab.

 

Kontakt

Magdalena Skurnóg

ist Referentin.
 
T 030 322982-529
F 030 322982-569

E-Mail senden